Sunday, June 01, 2008

Samstag abends

Wieder einer dieser sehr arbeitsintensiven Samstag Abende....
Erst die Kunstinvasion in einem ehemaligen Blumenmarkt....war ein bisschen wie das Projekt letztes Jahr, das war aber in einem Gewächshaus, deshalb klimatechnisch auch interessant.
Dann Polnischer avantguarde jazz. Dann Dandiya-Disco party!!!!
Die Kunst war in Ordnung, oft sogar unterhaltsam, allerdings sagte meine Begleitung wegen Heuschnupfen's ab (die Allergie schlug bereits bei der Erwähnung des Wortes "Blumenmarkt" heftig zu).
Die Jazzer taten mir etwas leid, denn sie bemühten sich sosehr, industriel und politisch-extremistisch rüberzukommen. Und es hatte ihnen wohl noch niemand gesagt, dass Laibach das gleiche schon seit Jahren viel besser macht.
Die Party jedoch war über jede Kritik erhaben. So war das gestern im Scala....

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Wednesday, March 21, 2007

Frühlings Equinox

Passend zum Frühlingsanfang kommt endelich der langerwartete Schnee....
Aber in Berlin kommt auch noch mehr:
Heute im Casseiopaia Kool Keith
Bis Sonntag in den SophienSaaelen ein Stück mit Keiji Haino
Freitag abend Vernissage bei Deathless
Und am 31.3. El-P im 103

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Saturday, January 27, 2007

Beck's Fashion Experience

Johanna umgeben von Prominenten - und kennt wieder mal keinen. Vielleicht brauch ich doch endlich einen Fernseher. Immerhin kannte ich eines der Models, und zwar das einzige, das lächelte....naja, vielleicht hat sie auch nur gegrinst, weil sie eine grünen Schlumpfmütze trug und ich nicht. Die Mützen von Bele Bardenheuer kamen auch sonst sehr gut an, ich wollte es nur erwähnt haben. Also kann man vielleicht trendmässig im nächsten Jahr mal im Kopf behalten, bzw auf dem Kopf.
Ansonsten schien der Event auch von der Ohrenarzt Lobby mitgesponsort worden zu sein, da nach der Show waren sämtliche Anwesenden, wenn nicht kollabiert doch zumindestens hörgeschädigt. Der DJ hatte wohl seine sämtlichen annehmbaren Platten zuhause gelassen und beschlossen, wenn schon nur schlechte Musik, dann wenigstens laut. Am besten gefallen haben mir die 16jährigen Knaben in der Wüstensturm kollektion von Nadine Möllenkamp
. Gingen nach der Show im Blitzlich-Gewitter und Depeche Mode-Gedonner leider unter oder es hat sie sich schnell einer geschnappt, an der Scherpe, und in den Schlumpfhut gesteckt.

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Monday, January 01, 2007

Sense

Habe weitere Fahrrad Attacken mit Krachern überlebt und interessanterweise eine Sense beim Bleigiessen produziert. War in der Deutungskarte nicht dabei, ich vermute, ich werde 2007 vermehrt bei meiner Oma im Garten mithelfen?

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Saturday, December 30, 2006

Jahraus

Ich habe die letzten Jahre Sylvester fast immer in der Luft verbracht, weil da keiner ausser mir fliegen will. Fand ich ideal, hätte ich auch dieses Jahr gern gemacht aber war finanziel gerade etwas ungünstig. Sylvester in Deutschland hatte ihc schon sehr lange nicht mehr, das letzte mal vor etwa 11 Jahren glaub ich....oder vielleicht dann irgendwann nochmal....
Jedenfalls der vor 11 Jahren war zufällig auch in Berlin und ich erinnere mich nur dunkel, dass irgendwelche Deppen in der U-Bahn Kracher gezündet haben. Meine Bekannte und ich haben daraufhin erst mal eine Entspannungszigarette geraucht, auch in der U-Bahn. Irgendwie kams da nicht mehr drauf an.
Aber das fiel mir wieder ein, als ich bereits am Donnerstag unangenehm nah mit einem Irren konfrontiert war, der auf dem Fahrrad durch Friedrichshain fuhr und mit Knallern um sich warf. Falls irgendjemand Sylvester Überlebenstips hat, werden an dieser Stelle gerne angenommen.

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Wednesday, December 13, 2006

Nach dem Abendessen

Aber nichts schmeckt so erstaunlich wie die neuen Kartoffel-Schokobällchen bei Macdonalds. Wie Nutellagefüllte Chicken MacNuggets. Auf sowas muss man erst mal kommen!

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Sunday, December 03, 2006

MacDurian

Trotz definitiv antisozialer Tendenzen hatte ich einen recht sozialen Samstagabend. Letzte Woche war es zu einer kleinen Auseinandersetzung gekommen zwischen P. und mir, bezüglich der Eigenschaften tropischer Früchte. Auslöser waren zwei sehr grosse Ausstellungsstücke bei Galleria Kaufhof gewesen: Eine ca. 10 kg Jackfrucht und eine ca. 8 kg Durian lagen mitten im Laden auf einem Sondertisch. Die Auseinandersetzung drehte sich dann um die Frage, welche Frucht innen stärker klebt und intensiver stinkt. Ich bestand auf Durian als unübertroffenes Geruchserlebnis, während P. dramatische Geschichten von jackfruchtfleischbedingt unbrauchbar gewordenen Messern erzählte. Schlichtung war an diesem Abend noch nicht möglich, aber man versprach uns, dass die Früchte am nächsten Tag zum Verkauf frei sein würden. Aber als ich am nächsten Tag ankam war angeblich schon alles verkauft.
Gestern abend (man muss die langen öffnungszeiten ja ausnutzen) lag eine halbe Durian auf selbigem Tisch. Leider war in akzeptabler Menge und filettierter Form nur noch Jackfrucht vorhanden. Schade, sagte ich, denn es war auch weit und breit kein Macheteschwingender Durianbeauftragter zu sehen. Ich verschwand kurz in der Schokoladenabteilung um wichtige Schokoladenkäufe zu tätigen. Als ich P. wiederfand hatte er mehrere Kaufhof-Mitarbeiter mobilisiert, die sich bemühten Duriantechnische Hilfe zu organisieren. Es fand sich schliesslich auch jemand, der etwas unschlüssig mit dem Messer über dem Durian wackelte und fragte, ob wir vorhätten die Frucht zu pürieren. Wir verneinten. P. schlug einen Querschnitt vor und erstand die unteren 2 kg. Bereits nach kurzem Transport wurde es offensichtlich, dass Durian Jackfrucht jederzeit in die Ecke stinken kann.
Bei Macdonalds drangen wir weiter in die Innereien der Frucht ein. Interessanterweise leerten sich die Sitze um uns bald schon recht weiträumig. Gut so. Plastikgabeln eignen sich allerdings nur bedingt als Werkzeuge, was dazu führte, dass ich irgendwie bald Fruchtfleisch im Haar und im Auge hatte und ich war dann doch froh, dass ich alle offiziellen Termine an diesem Tag bereits hinter mir hatte.
Offenbar hat P's Mitbewohner noch in der Nacht das verbleibende Kilo Durian verspeist. Man kann nur hoffen, dass er sich der besonderen Risiken bewusst war. Mit Alkohol gemischt entwickelt Durian im Magen ja angeblich gefährliche Gase, die zu Explosionen führen können. Also Durian auf dem Küchentisch am Samstagabend kann ähnlich tödlich enden wie Dinner mit Pulonium-210. Darauf ist vielleicht noch kein Geheimdienst gekommen. Bisher hab ich noch keine Nachrichten bezüglich der Durian Entwicklung erhalten, das kann allerdings viele Gründe haben. Bin mal gespannt.

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