Sunday, July 01, 2007

Kunst-Parties und Alter

Die Deathless Show ist erfolgreich eröffnet, es war und ist ein Wochenende der Eröffnungen und Kunst Parties, in Berlin und auch auf dem Land, einige Galleristen bevorzugen die Verlagerung der Grillaktivitäten auf's Land. Das geht gut, wenn man dort ein Schloss besitzt.
Traf viele Leute, viele Bekannte. Manche Unbekannten. Eine Russin, lebt schon lange in Berlin, wirkt ehrgeizig. Wir unterhalten uns und haben unterschiedliche Sichtweisen in vieleer Beziehung. Schließlich fragt sie mit mütterlichem lächeln: "Wie alt bist du denn?" Es stellt sich heraus, dass ich zwei Jahre älter bin als sie. Wir sind beide schockiert und gehen verstört auseinander. Ich hatte sie viel älter geschätzt.
Ein Künstler am Freitag kam gut gelaunt 10 Minuten vor Eröffnung an um seine Kunst zu installieren. Und zwar nach Augenmaß, wer braucht schon Maße. Ist schliesslich Kunst. Der Galerist war bereits, sagen wir mal, unruhig. Aber es wurde ja dann in letzter Minute noch alles gut. Ich sagte zum Galeristen: "Er ist eben noch sehr jung!" Der schüttelte den Kopf. Der Küstler war ein Jahr älter als ich. Ich hatte ihn viel jünger geschätzt.
Ich hätte Photos von den beiden machen sollen. Jetzt und dann wieder in 10 Jahren. Die Weiterentwicklung würde mich sehr interessieren.

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Friday, June 22, 2007

Deathless


Nächste Woche:

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Monday, May 28, 2007

Es ist alles so einfach

Nach einer Gewicht und Nahrungslastigen Erörterung am Vorabend stachen die Magazincover heute besopnders ins Auge.
Der Bauch steht im Vordergrund.
Shape verspricht "mit Spass zum Sexy Bauch" und will dafür 4 Wochen investiert wissen.
während Bild der Frau den Bauch schon in 3 Tagen weg hat. Und mit Cosmopolitan verliert man 1.5 Kilo die Woche! Ich hoffe ich hab das noch richtig im Kopf.
Komisch, dass es dennoch Leute gibt, die sich zu dick finden. Ich würde gern mal einen Test machen, diverse Leute kaufen sich diverse Magazine und wir machen Vorher Nachher Photos. Freiwillige vor! Und bitte nicht alle Bild der Frau kaufen!

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Tuesday, May 01, 2007

Spargel

Ich habe mich heute gegen die Demo in Kreuzberg und für etwas viel aussergewöhnlicheres entschieden: Spargel-essen in Beelitz. Ein Bekannter nahm mich mit und ich wurde Zeude eines erstaunlichen Spektakels. Millionen von grösstenteils wohlbeleibten und nicht mehr ganz jungen Spargelliebhabern in Sonntagskleidung bevölkerten die Spargelhöfe und Spargelzelte. Offenbar waren doch nicht alle Traditionalisten nach Kreuzberg gefahren. Um zu testen, was es mit dem Wahnsinn auf sich hat bestellte ich mir den Klassiker: Spargel mit Kartoffeln und Sosse. Was mir sicher gut bekommen wuare, wenn das ganze nicht ca 5 Pfund Butter enthalten hätte. Bin froh, dass ich's getan habe, aber mein Spargelbedarf ist bis nächstes Jahr mindestens gedeckt. Ich geh jetzt mal Butter verdauen.

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Saturday, April 28, 2007

Mode und Mensch

Eines bleibt mir ein Rätsel: alles deutet eigentlich darauf hin, dass ich ein recht schlanker Mensch bin. "Alles" heisst z.B. Kleidergrösse, Jeansgrösse, Körpergrösse/Gewicht.....
Trotzdem stelle ich immer wieder bei der Anprobe fest, dass ich entsetzlich fett aussehe. Wenn das schon bei Grösse 36 so ist, wie sieht dann ein Mensch aus, der Grösse 46 trägt????
Andererseits könnte sich dieses Phenomen auch durch den seltsamen Trend zur unförmigen Sackkleidung erklären lassen.
Vielleicht lass ich das mit der Mode, Schokolade kaufen macht eindeutig mehr Spass.

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Sunday, April 22, 2007

Andere Ideale

In Mauritanien gibt es noch heute Zwangsverfettungsanlagen für Frauen, da das traditionelle Schönheitsideal die fette Frau ist.
Fette Mädchen gelten als schön und wertvoll, da sie früher in die Pubertät kommen, früher verheiratet werden können und "gesund" aussehen. Obwohl inzwischen auch dort die Risiken von Übergewicht manche beunruhigen, versuchen viele Frauen immer noch mit Steroiden und Zwangsfütterung zu erfetten.

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Wednesday, April 18, 2007

Lynch-style

Herr Lynch ist schon ein interessanter Fall Mensch.... zeitweise ging er mir zwar mit seinem Surrealismus sehr auf die Nerven. Aber so erstaunliche Filme wie Mulholland Drive haben ihn dann doch mehr als gerechtfertigt. Aber auch menschlich scheint da einiges abzugehen....offenbar hat er sich letzten Sommer von seiner Frau getrennt, nach nur einem Monat Ehe. Was insofern ungewöhnlich ist, als er und Frau Sweeney einen 14jährigen Sohn zusammen haben und an mehreren Filmprojekten wie Blue Velvet, aber auch an dem neuen, Inland Empire zusammengearbeitet haben. Scheidungsgrund seien "unversöhnliche Unterschiede" zwischen den Beiden.
Naja. Seinen Kaffee würde ich auch gern mal probieren.

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Monday, April 16, 2007

Southern Gothic

Ich möchte zum Anlass wiederentdeckter Bücher das Genre Southern Gothic zelebrieren.
Top 10 krieg ich glaub ich spontan nicht zusammen aber ich fang einfach mal an:

As I Lay Dying. von Faulkner
Good Man is Hard to Find and Other Stories von Flannery O'Connor
The Ballad of the Sad Cafe von Carson McCullers

Ich behaupte einfach mal, dass sich die Top 10 als Kurzgeschichten äussern und damit schon inklusive sind. Alle diese Werke sind wärmstens empfohlen. Wenn mir noch was einfällt füge ich es an.

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Monday, April 02, 2007

Frankfurt

Wenn man von Berlin nach Frankfurt kommt, ist man doch überrascht, wie viele Menschen es gibt. Beziehungsweise ist das Bevölkerung-Wohnflächenverhältnis in Frankfurt ein ganz anderes. Und insgesamt
auch ganz andere Menschen. Eher wie ein überdimensioniertes Kreuzberg,
mit Mitte Einfluss. Und man spürt eine ganz andere Energie, von einer
anderen Kaufkraft ganz zu schweigen. Die jungen intellektuell wirkenden
Leute sitzen zwar auch hier in denCafés rum und trinken Latte Macchiato. Aber sie erwecken den Eindruck, als täten sie das nur nebenberuflich. Ja ich weiss, Frankfurt ist hässlich, eine ewige Baustelle, voller Drogen, Prostitution und Banken. Aber die Frankfurter reden viel natürlicher als die Hauptstädter und machen sich irgendwie insgesamt weniger Sorgen darüber, wie sie auf den Rest der Welt wirken. Am Ende kommt so auch die Wirtschaft in Schwung...
Gezeichnet Johanna "Intellektuelles Berliner Prekariat" Thompson.

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Thursday, March 22, 2007

The Consumer

Erst gestern wurde ich zum Thema Toilettenpapiergewohnheiten befragt: Da laut Zeit Amerikaner eher knüllen, während Deutsch eher falten war ich als Doppelstaatsbürger natürlich interessant. Ich werde mich an dieser Stelle nicht weiter äussern, aber möchte doch auf die Zerklenerungseignung verschiedener Papierqualitäten hinweisen...
Aber die Frage verblasst im Vergleich zu diesem Experiment: Das Jahr ohne Klopapier soll einen Beitrag zur Weltrettung leisten. Inspiriert?

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Wednesday, March 21, 2007

Frühlings Equinox

Passend zum Frühlingsanfang kommt endelich der langerwartete Schnee....
Aber in Berlin kommt auch noch mehr:
Heute im Casseiopaia Kool Keith
Bis Sonntag in den SophienSaaelen ein Stück mit Keiji Haino
Freitag abend Vernissage bei Deathless
Und am 31.3. El-P im 103

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Monday, March 12, 2007

Sauber

Das ist ziemlich schwul, würd ich mal sagen...

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Friday, March 09, 2007

Frauentag

Hab beim Geldautomaten eine Blume mit eingezogen, die ich dann der osteuropäischen Toilettenfrau im KaDeWe schenkte. Da lachte sie und da fiel mir auf, dass Toilettendamenl viel zu selten lachen. Es wäre sicher noch effektiver, wenn die Blumengeber Männer sind!

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Friday, February 23, 2007

Weiblich, ledig, jung

Ich suche einen Atelier Platz in Berlin, vorzugsweise billig und zentral. Ich dachte, ich erwähne das einfach mal an dieser Stelle.

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Sunday, February 18, 2007

Warhol

Zum Abschluss der Berlinale 4 Stunden Warhol Doku gesehen. Wunderbar alles, aber auch anstrengend...ich wusste nicht, dass er wegen einer Krankenhausfahrlässigkeit gestorben ist. Das hatte er ja kommen sehen. Krankenhäuser: Man kann nicht ohne sie leben und ausrotten kann man sie auch nicht.

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Saturday, February 17, 2007

Lustige Details

Aus meinem Wohnzimmer

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Friday, February 02, 2007

Fashion - jetzt mal in echt

Berlin Fashion Week ist vorbei, aber die wirklich tollen Sachen kennt immer noch niemand. Die waren nämlich gar nicht da, sondern werden in Japan per Hand stückweise gemacht von Yuko Nagai. Ich bin ja schon sehr anspruchsvoll, was Mode angeht und ihre Sachen haben mich bisher regelmässig vom Hocker gehauen.
Besonders das handgemalte Drachenmotiv find ich wahnsinnig spannend.
Also falls ihr meine Meinung wollt, haltet euch von den Schlumpfmützen fern und hüllt euch lieber in zeitgenössische japanische Kimonomalerei....





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Saturday, January 27, 2007

Besuch

"Komm doch mal vorbei und ich zeig dir meine Schokoladensammlung!" Ist das zweideutig?
Der heutige Gast jedenfalls wurde angesichts der Tatsachen sehr still und blickte besorgt. Schliesslich meinte er, ich müsste die Sammlung schleunigst professionalisieren, als Hobby wäre es inzwischen bereits besorgniserregend...

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Beck's Fashion Experience

Johanna umgeben von Prominenten - und kennt wieder mal keinen. Vielleicht brauch ich doch endlich einen Fernseher. Immerhin kannte ich eines der Models, und zwar das einzige, das lächelte....naja, vielleicht hat sie auch nur gegrinst, weil sie eine grünen Schlumpfmütze trug und ich nicht. Die Mützen von Bele Bardenheuer kamen auch sonst sehr gut an, ich wollte es nur erwähnt haben. Also kann man vielleicht trendmässig im nächsten Jahr mal im Kopf behalten, bzw auf dem Kopf.
Ansonsten schien der Event auch von der Ohrenarzt Lobby mitgesponsort worden zu sein, da nach der Show waren sämtliche Anwesenden, wenn nicht kollabiert doch zumindestens hörgeschädigt. Der DJ hatte wohl seine sämtlichen annehmbaren Platten zuhause gelassen und beschlossen, wenn schon nur schlechte Musik, dann wenigstens laut. Am besten gefallen haben mir die 16jährigen Knaben in der Wüstensturm kollektion von Nadine Möllenkamp
. Gingen nach der Show im Blitzlich-Gewitter und Depeche Mode-Gedonner leider unter oder es hat sie sich schnell einer geschnappt, an der Scherpe, und in den Schlumpfhut gesteckt.

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Thursday, January 25, 2007

Oder vegetarisch

Das gleiche gibts dann bei den Chinesen in Thailand auch noch mal auf vegetarisch. Danke für den Hinweis:-)

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Tuesday, January 23, 2007

Götter

Ich sags ja schon seit geraumer Zeit: Die alten Religionen hatten soch viel für sich und sich mit diversen und mehr oder weniger menschlichen Gottheiten zu befassen hat im Vergleich zu den relativ abstrakten Monotheistischen Systemen für mich eindeutig den Reiz des Plausiblen. Und nicht nur für mich, wie ich sehe.
http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/6285397.stm

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Friday, January 12, 2007

Schokoladen Intermezzo

Um die Ergebnisse der letzten Schokoladenuntersuchungen festzuhalten:

Gestestet wurden Schokoladen, die sich als hochprozentige und sortenreine Plantagen Edelkakaos bezeichneten.

Wenschitz 72% Arriba und Bernard Castelain's sortenreine Kreationen enttäuschten bereits wegen der Beimischung von Vanille. Wie soll man sich denn da auf den Kakao konzentrieren können. Gleiches gilt auch für Lindt, Valrhona, Cluizel, Dolfin und die meisten anderen. Auch Fassbender und Rausch konnten den ultimativen Test nicht bestehen, wegen des extrem hohen Kakaobutter Anteils. Macht zwar alles cremig und reichhaltig, aber verfälscht. Hussel's Iara Kreation war eindeutig überlegen, aber erreichte nicht den Qualitätsstandard des Originals: der Hacienda Iara von Coppeneur. Wobei ich gerechterweise zugeben muss, dass ich hier die 82% von Hussel mit der 100% von Coppeneur vergleiche. Aber allein der Name Hussel trübt bereits das Geschmackserlebnis, ein wirklich unschöner Name für Schokolade.
Domori und Coppeneur halten nach wie vor die Stellung im Schokoladen Olymp, wobei unter den hundertprozentigen Coppeneur den Bohnen möglicherweise subtilere Geschmacksnoten entlockt.
Pralus war zwar sehr interessant, stand bei diesem Test jedoch nicht zur Debatte und wird deswegen nicht erwähnt. Unter den nicht-sortenreinen Kakaos sollte Tiroler Edle empfohlen werden, für diejenigen, die es bitterer mögen.
Fortsetzung folgt.

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Tuesday, January 09, 2007

Andere Figuren

Ich war im Arbeitszimmer eines Menschen, der ca 90 Zigaretten am Tag raucht, allerdings behauptet, drastisch auf 60 reduziert zu haben. Diese Zigaretten jedenfalls raucht er in diesem Zimmer. Und das Zimmer verlässt er eigentlich nur zum Schlafen. Ich konnte dort nur wenige Augenblicke verweilen und flüchtete alsbald keuchend ins Freie, nicht ohne Anerkennung vor dem Zurückbleibenden. Dieser Mensch sollte dringend Astronaut werden, nur wenige sind in der Lage ohne Hilfsmittel im luftleeren Raum zu agieren.
Derselbe Mensch erzählte empört, dass die Polizei ihn angehalten habe, als er mitten in der Stadt auf der Gegenspur fuhr. Dabei konnte er alles erklären. Seine Entschuldigung war, dass er doch nichts sehen könne.

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Sunday, January 07, 2007

Hanau und weiter

Auch an der nächsten Station hatte ich Aufenthalt. Direkt an der Bushaltestelle befand sich das "Unio Mystica Domus", was an sich schon interessant genug war. Aber der Auslöser zum Eintreten war dann doch das Schild and der Tür: "Lichtwesen- hier erhältlich". Ich trat ein und sah mich neugierig nach den Lichtwesen um. Ein junger Mann trat alsbald zu mir: "Kann ich Ihnen weiterhelfen?" "Ich bin nur zufällig hier...." "Zufälle gibt es nicht" unterbrach er mich. "Aber bitte, sehen Sie sich um". "Ich warte nur auf den Bus..."
Da fielen mir die Lichtwesen wieder ein und ich fragte. Enttäuschenderweise handelte es sich dabei um Aurareinigungssprays (?) und nicht um irgendwelches aufregendes Spielzeug. Er begann mir noch von vielen anderen Dingen zu berichten, die ich auch benutzen könnte. Und ich könnte auch gerne zur Meditation vorbeikommen. Ich bedankte mich und beschloss, dass es Zeit war zu gehen, schon wegen Bus. Er hatte nichts dagegen:
"Der Weg ist das Ziel und der Weg entsteht beim Gehen!" rief er mir aufmunternd nach. So vorbereitet stieg ich in den Bus, der mich in ein Bayerisches Feiertagswochenende bringen würde. Ich vermute, dass der Kauf von Lichtwesen in einem so Katholischen Bundesland ohnehin überflüssig wäre.

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Friday, January 05, 2007

Hanau

Als ich gestern in Hanau Hbf ankam, sah ich gerade noch die Schlusslichter meines Anschlusszuges. Es ist nicht zu fassen. Ich glaube ich habe noch auf keinem Bahnhof soviel Zeit verbracht, wie in Hanau, was wirklich Erstaunlich ist. Und zwar kann ein layover in Hanau in Schrecklichkeit weder einer Stunde Aufenthalt in Treuchtlingen noch Friedberg (hess) das Wasser reichen. Aber allein die Anmassung und der Grössenwahnsinn können einen Menschen zur Weissglut treiben. Schon vor vielen Jahren gewann ich einmal eine Wette, weil niemand mir glauben wollte, dass in Hanau ein ICE hält. War aber so. Und zwar genau einer, um 5 Uhr morgens oder so, von Frankfurt nach Berlin, der aus unerfindlichen Gründen nach Abfahrt in Frankfurt noch mal 10 Minuten später in Hanau hielt. Wohl daraufhin beschlossen die Hanauer eine Vergrösserung ihres Bahnhofs und weil das baulich nicht zu bewerkstelligen war nummerierten sie die Hälfte der Gleise dreistellig, sprich: von Gleis 5 bis 105 sind es doch nur 20 Meter.
Auch sonst verursacht der Aufenthalt instant-depressionen. Der Flachbau verfügt nicht einmal über einen MacDonalds (allerdings über einen Dönerladen namens Orient Express) und fügt sich nahtlos in die anderen 50er Jahre Satellitenschüssel bestückten Flachbauten ein. Da es gestern nicht regnete, begab ich mich auf die Suche nach der Gegend Jenseits des Bahnhofs. Ich ging etwa 10 Minuten, fand eine Erotik Bar in einem Flachbau namens Mister X und sah von Weitem eine Gaststätte, die so aussah als sollte ich ihr auch tagsüber fernbleiben....
Das Schreckliche ist, dass ich auf der Rückfahrt ebenfalls eine gute halbe Stunde Hanau Aufenthalt haben werde. Vielleicht geh ich mal in die andere Richtung. (Mrs. X muss ja auch noch irgendwo sein)

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Tuesday, January 02, 2007

Steht Sense für radikale Haarkürzung?

Gestern in Potsdam, auf der Damen-Toilette eines Cafes Nähe Pfaueninsel:

Klofrau beobachtet das Geschehen auf der Damentoilette. Johanna wäscht sich die Hände am Waschbecken. Der Weg ins Cafe führt an der Klofrau vorbei. Diese lächelt.
Klofrau: Ich seh auch immer aus wie Struppi!
Johanna: *Blickt verwirrt*
Klofrau (erklärend): "Vom Runterbücken!"
Johanna: *versucht verständig zu blicken, beschliesst aber stattdessen fluchtartigen Abgang*

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Monday, January 01, 2007

Sense

Habe weitere Fahrrad Attacken mit Krachern überlebt und interessanterweise eine Sense beim Bleigiessen produziert. War in der Deutungskarte nicht dabei, ich vermute, ich werde 2007 vermehrt bei meiner Oma im Garten mithelfen?

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Sunday, December 31, 2006

Judenfürzchen

Die kleinen Minikracher hiessen in meiner Kindheit "Judenfürzchen". Damals, als man auch noch "Mohrenköpfe" und "Negerküsse" gegessen hat..... Gerade bin ich mit dem Begriff "Ladykracher" in Berührung gekommen. Wer kam denn auf die Idee, dass das politisch korrekter ist? Aber schwarze und weisse Amerikaner gibt es noch, immerhin.

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Saturday, December 30, 2006

Jahraus

Ich habe die letzten Jahre Sylvester fast immer in der Luft verbracht, weil da keiner ausser mir fliegen will. Fand ich ideal, hätte ich auch dieses Jahr gern gemacht aber war finanziel gerade etwas ungünstig. Sylvester in Deutschland hatte ihc schon sehr lange nicht mehr, das letzte mal vor etwa 11 Jahren glaub ich....oder vielleicht dann irgendwann nochmal....
Jedenfalls der vor 11 Jahren war zufällig auch in Berlin und ich erinnere mich nur dunkel, dass irgendwelche Deppen in der U-Bahn Kracher gezündet haben. Meine Bekannte und ich haben daraufhin erst mal eine Entspannungszigarette geraucht, auch in der U-Bahn. Irgendwie kams da nicht mehr drauf an.
Aber das fiel mir wieder ein, als ich bereits am Donnerstag unangenehm nah mit einem Irren konfrontiert war, der auf dem Fahrrad durch Friedrichshain fuhr und mit Knallern um sich warf. Falls irgendjemand Sylvester Überlebenstips hat, werden an dieser Stelle gerne angenommen.

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Thursday, December 21, 2006

Österreich!

Kein Wunder, dass ich mir gestern den Wozzeck holen musste, am Abend wurde ich überraschend ins österreichische Restaurant Ottenthal eingeladen. Was mit Abstand das beste Restaurant ist, in dem ich in Berlin bisher gespeist habe. Überhaupt scheint mir das Österreichische mehr zu liegen, als mir bewusst war. Bachmann, Handke, Bernhard, Haas, Berg, Schönberg....alles Österreicher. Vielleicht ist dem Bayern der Habsburger doch näher als der Preuße?
*blickt auf die Uhr*
"Ich meint', es müßt später sein! Die Zeit wird Einem lang bei der Kurzweil —"

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Thursday, December 14, 2006

Tae Bo

Im Rahmen unserer persönlichen Lifestyle Testwochen war ich heute bei Tae Bo. Aus irgendwelchen Gründen war ich der Meinung gewesen es handle sich um Langstab Kampfkunst. Es ist aber tatsächlich relativ unmotiviertes Rumgehopse mit pseudo-kampfsport. Manchmal sehne ich mich wirklich nach den guten alten Ship Pal Ki Zeiten in Busan.

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