Thursday, July 03, 2008

ɟdoʞ puɐʇs ʇlǝʍ ǝıp pun

Diese Woche ist sehr Yoga intensiv bei mir. Am Dienstag war ich beim outdoor yoga event bei der Siegessäule, umringt im wahrsten Sinne von Autos (und Ameisen). Es war sehr schön, irgendwo kommt das dann sicher auch im Fernsehen oder so. Als ich mich gerade mit dem Kopf nach unten und dem Hintern nach oben befand hörte ich plötzlich eine britische Stimme, die mir ungeheuer bekannt vorkam. Ein Kommentator stand offenbar neben mir. Klang wie der Typ vom BBC, so dachte ich, hör ich zuhause immer. Als mein Kopf wieder oben war sah ich ihn mit Kameramann. Stand gross BBC drauf, auf der Kamera. Ich kann das seltsame "zuhause" Gefühl, das entstand schlecht in Worte fassen....
Heute morgen war ich bei meinem Lieblingsyogastudio, seit Monaten zum ersten Mal wieder zur 7:30 Meditation. Ich war die einzige. Und auch bei der darauffolgenden Asana praxis war ich alleine. Das hatte den Effekt, dass ich, während ich sonst leicht angewärmt eine Stunde verlasse, mir heute neue Ziele gesetzt wurden. Jedesmal, wenn ich ganz souverän eine Stellung eingenommen hatte (kann ich schon, kein Problem) stellte sich heraus, dass es immer noch eine weiterführende Version gab, die mir bis dahin unbekannt gewesen war. Nach dem ersten Handstand war mir klar, dass dies keine normale Stunde würde.
ɟdoʞ puɐʇs ʇlǝʍ ǝıp
Da merkt man mal wieder, dass die Reise nicht aufhört.
Und ab morgen ist Yoga fesival, mal sehen, was es dort gibt!

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Monday, June 30, 2008

Nietzsche spricht zu mir

Und er sagt:

Glaube an Inspiration. - Die Künstler haben ein Interesse daran, dass man an die plötzlichen Eingebungen, die sogenannten Inspirationen glaubt; als ob die Idee des Kunstwerks, der Dichtung, der Grundgedanke einer Philosophie, wie ein Gnadenschein vom Himmel herableuchte. In Wahrheit producirt die Phantasie des guten Künstlers oder Denkers fortwährend, Gutes, Mittelmässiges und Schlechtes, aber seine Urtheilskraft, höchst geschärft und geübt, verwirft, wählt aus, knüpft zusammen; wie man jetzt aus den Notizbüchern Beethoven's ersieht, dass er die herrlichsten Melodien allmählich zusammengetragen und aus vielfachen Ansätzen gewissermaassen ausgelesen hat. Wer weniger streng scheidet und sich der nachbildenden Erinnerung gern überlässt, der wird unter Umständen ein grosser Improvisator werden können; aber die künstlerische Improvisation steht tief im Verhältniss zum ernst und mühevoll erlesenen Kunstgedanken. Alle Grossen waren grosse Arbeiter, unermüdlich nicht nur im Erfinden, sondern auch im Verwerfen, Sichten, Umgestalten, Ordnen.


Das nehme ich jetzt mal zur Kenntnis.

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Saturday, June 28, 2008

Neue Universen entstehen überall


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Friday, June 27, 2008

Künstler und ihr Publikum

Es sagt Nietzsche:

Zu nah und zu fern. - Der Leser und der Autor verstehen sich häufig desshalb nicht, weil der Autor sein Thema zu gut kennt und es beinahe langweilig findet, so dass er sich die Beispiele erlässt, die er zu Hunderten weiss; der Leser aber ist der Sache fremd und findet sie leicht schlecht begründet, wenn ihm die Beispiele vorenthalten werden.

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Thursday, June 26, 2008

Rad fahren

Vorhin sah ich einen Unfall im Tiergarten, da and der Kreuzung wo's in den Tunnel reingeht. Ich weiss nicht wer schuld war, es gab nur ein abruptes halten, ein Geruausch und ein Radfahrer flog plötzlich senkrecht in die Luft. Leider landete er nicht senkrecht, bzw als ich ihn sah lag er bewegungslos auf dem Asphalt. Jemand telefonierte, ich hörte auch gleich einen Rettungswagen. Er hatte einen Fahrradhelm aufgehabt, ich hoffe wirklich, dass das was hilft.
Ich blieb nicht dort, sondern fuhr nach Hause, ich kann da eigentlich am Besten nur aus dem Weg gehen, fürchte ich. Aber das macht mir die Zerbrechlichkeit des Menschen so bewusst, dabei finde ich den Menschen normalerweise sehr robust.
Ich hoffe wirklich, das Robuste überwiegt hier.

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