Saturday, April 12, 2008

Happyness

Neulich gab es eine Diskussion zum Thema Glück. Das wird ja viel diskutiert in letzter Zeit, Wissenschaftler wissen immer mehr darüber, was glücklich macht und überhaupt. Vor allem, so schein es, ist Glücklichsein genetisch veranlagt. Jeder Mensch hat einen bestimmten individuellen Glückspegel. Das sind für Leute wie mich schlechte Neuigkeiten. Denn da kann man ja nicht allzuviel ändern. Besagte Diskussion jedenfalls schien zwischen Leuten wie mir stattzufinden. Jedenfalls bezweifelten wir zuerst die Richtigkeit der Forschungsergebnisse (was sind schon statistiken). Dann fanden wir Gründe dafür, dass selbst unter der Annahme der Richtigkeit der Ergebnisse immer noch Ausnahmen und nicht untersuchte Abweichungen auftreten könnten. Schliesslich vertrat einer die Einstellung, dass Glücklichsein in unserer Gesellschaft ohnehin völlig überbewertet wird. Was bitte ist denn der Nutzen von Glücksgefühlen? Und schliesslich: wie, bitteschön, ist denn Glück überhaupt definiert?
Die Beteiligten liessen die Diskussion an etwa dieser Stelle tiefbefriedigt ruhen.

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3 Comments:

Anonymous Claudia said...

Ganz so drastisch würde ich das nicht sehen. Heute weiß man, dass das Gehirn alles mögliche lernt. Es "lernt" Schmerzen. Dieses teuflische Schmerzgedächtnis, das dazu führt, dass Schmerzen nach einer Zeit immer intensiver wahrgenommen werden. Aber das Gehirn lernt auch glücklich oder unglücklich sein.

Wobei ich sagen muss, dass ich auf meinen leichten Hang zur Melancholie nicht verzichten möchte. Während ich vor Depressionen einen Heidenrespekt - um nicht zu sagen Angst - habe. Depressionen sind so schwierig zu verstehen und so schwer zu heilen.

Aber Glück, das ist ganz einfach zu verstehen.

8:36 PM  
Blogger My_am said...

mein lieblingsspruch dazu ist:

there is no way to happiness

happiness is the way!

(the Buddha)

2:49 PM  
Anonymous Anonymous said...

Ich hinterlasse hier einfach mal Grüße für slle Glückssucherinnen und -sucher.

3:36 PM  

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