Monday, May 14, 2007

Fliegen ||

Dann war da gestern der kleine Flug von Boston nach New York. Kleinigkeit, dachte ich. Allerdings hatte der Flug eine leichte Verspaetung, die sich in eine ordentliche dreieihalbstündige Verspätung ausweitete. Dass um mich herum saemtliche Kioske und Fressstände dichtmachten half auch nicht.
Ich sass neben einem jungen Israeli, der optimistisch hoffte, seinen Anschlussflug mit einer anderen Airline noch wahrnehmen zu koennen. Immerhin hatte er 4 Stunden Aufenthalt bei JFK eingeplant. Als wir endlich landeten hatte er noch eine Stunde fuer Gepaeckausgabe und erneutes Einchecken und wurde nun doch etwas unruhig. Und ich glaube ich weiss was er fuehlte, als der Pilot durchsagte, dass wir noch ca 25 Minuten auf unser Gate warten muessen "bitte bleiben sie angeschnallt).
Er erwischte den Flug am Ende nicht, aber als wir an der Gepaeckausgabe standen er zumindest ein neues Ticket ausgestellt zu bekommen. Ich scherzte, dass ein Verlust unseres Gepaecks ein kroenender Abschluss waere. Seins kam zuerst, er nahm es und ging seiner ungewissen Wegen. Meins kam nicht. Irgendwann fragte ich beim service haeuschen und gab schliesslich eine Verlustmeldung auf. Mit sowas soll man nicht scherzen....
Als ich im Taxi sass erhielt ich rinen Aruf von dem jungen Israeli: Ich hab deinen Koffer.
Jemand hatte meinen Koffer gesehen, beschlossen, dass es seiner sei, den er aus Zeitmangel hatte liegenlassen und war ihm nachgerannt. Mit meinem Koffer.
Er hatte jetzt zwei Probleme: sich und mich.
Wenn alles gut geht liefert Delta heute meinen Koffer und ich wuensche ihm, dass er seinen Flug bekommt. Das kann doch so nicht weitergehen!

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1 Comments:

Claudia said...

Nein, selbstverständlich geht es so nicht weiter. Zuerst kommt die Pechsträhne, dann die Glückssträhne.

Allerdings gebe ich zu: Es stellt sich immer wieder die Frage, wann ist diese verdammte Pechsträhne denn jetzt beendet?
Das weiß halt nie jemand so genau.

Ich wünsch dir Glück!

8:04 PM  

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