Schokoladen Intermezzo
Um die Ergebnisse der letzten Schokoladenuntersuchungen festzuhalten:
Gestestet wurden Schokoladen, die sich als hochprozentige und sortenreine Plantagen Edelkakaos bezeichneten.
Wenschitz 72% Arriba und Bernard Castelain's sortenreine Kreationen enttäuschten bereits wegen der Beimischung von Vanille. Wie soll man sich denn da auf den Kakao konzentrieren können. Gleiches gilt auch für Lindt, Valrhona, Cluizel, Dolfin und die meisten anderen. Auch Fassbender und Rausch konnten den ultimativen Test nicht bestehen, wegen des extrem hohen Kakaobutter Anteils. Macht zwar alles cremig und reichhaltig, aber verfälscht. Hussel's Iara Kreation war eindeutig überlegen, aber erreichte nicht den Qualitätsstandard des Originals: der Hacienda Iara von Coppeneur. Wobei ich gerechterweise zugeben muss, dass ich hier die 82% von Hussel mit der 100% von Coppeneur vergleiche. Aber allein der Name Hussel trübt bereits das Geschmackserlebnis, ein wirklich unschöner Name für Schokolade.
Domori und Coppeneur halten nach wie vor die Stellung im Schokoladen Olymp, wobei unter den hundertprozentigen Coppeneur den Bohnen möglicherweise subtilere Geschmacksnoten entlockt.
Pralus war zwar sehr interessant, stand bei diesem Test jedoch nicht zur Debatte und wird deswegen nicht erwähnt. Unter den nicht-sortenreinen Kakaos sollte Tiroler Edle empfohlen werden, für diejenigen, die es bitterer mögen.
Fortsetzung folgt.
Labels: Lifestyle, Schokolade

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