Tuesday, October 31, 2006

Durian

Bei Galleria Kaufhof lag ein grosser Durian herum. Ich bin mir nicht sicher, was das bedeutet. Aber es ist signifikant!

Monday, October 30, 2006

Bettruhe

Es hätte so schön sein können. Heute morgen lag ich bei Ikea noch auf diversen Sofas und schmiedete Pläne bezüglich der Finanzierung. Und die Lösung schien so nah: bevor ich auf Mysinge liege, liege ich einfach 3 Wochen in Texas, und zwar mit dem Kopf nach unten....dafür bekäme ich genug für 10 (!) Mysinge und einen Klippan obendrein. Das Bedrest Projekt der NASA sucht noch bis zum 12. November Voluntäre, dringend sogar.....
Leider nehmen sie keine Schlafwandler. Aus der Traum vom bezahlten Urlaub im Bett. Ich muss dringend mal erforschen ob es ähnliche Projekte mit weniger strikten Auflagen gibt.

Sunday, October 29, 2006

Die Blume des Bösen

Die Nachbarin feierte gestern/heute Geburtstag. Ich war auch kurz da, gerade rechtzeitig um den Kuchen zu bewundern, der mit einer Riesigen rosa Plastikblume geschmückt war die lautstark "happy birthday" piepte. Was es nicht alles gibt! Allgemeine Bewunderung der Blume folgte. Nach etwa 5 Minuten kam die Frage auf, ob die Blume irgendwann verstummen würde? Lachen allgemeinerseits. Nach weiteren 10 minuten schlug jemand vor, die Blume auszuschalten. Die Proteste waren bereits sehr schwach....und ausschalten ging nicht. Als Übergangslösung wurde die Blume auf den Balkon verpflanzt, wo sie noch Stunden später munter pfiff, Sprühregen und Strassenlärm trotzend.
Ich bin ja prinzipiell für einen beblümten Innenhof. Aber als ich am Morgen erwachte und meinen Kopf richtig orientiert hatte, wurde mir klar, dass ich meine Weckmelodie kannte: Im Hof pfiff es fröhlich aus der Mülltonne.
Resistentes Pflänzchen. Ich geh mal heisse Asche einfüllen....

Saturday, October 28, 2006

Luft und Schloss

Als nach dem 11. September angeblich Ansprüche auf Erstattung eines Luftreinigers geltend gemacht werden konnten (wobei sich die Helfer, die finanzielle Hilfe austeilten irgendwie NIE nach Chinatown verirrten, sondern finanzielle Hilfe offenbar ausschliesslich den Superreichen Einwohnern Tribeca's teilwerden liessen *Autorin runzelt selbst 5 Jahre später noch verbittert die Stirn*), begann ich regelmässig im Bed&Bath Superstor auf 6th Avenue in der Luftreiniger Abteilung zu sitzen und von einem besonders teuren und besonders gepriesenen Model zu träumen: dem Venta Luftwäscher. Nicht nur war dieses Gerät sparsam im Betrieb, es benötigte auch keine extra Filter und: es war "made in Germany". Damals glaubte ich noch, wie alle Einwohner der USA, an die Unfehlbarkeit deutscher Wertarbeit. Damals sagte ich mir: Wenn ich mal in Deutschland lebe werde ich auch sowas haben.
Es wäre also jetzt soweit, aber mit Bestürzung stelle ich fest, dass die Kundenrezensionen mit meinen Träumen nicht zu vereinbaren sind. Ist es möglich, dass ich mich täusche? Muss ich wie im Falle des Lavendels erst eine Kauf tätigen, trotz aller Warnung, um herauszufinden wer recht hat?
Es steht im Moment 1:1. Kundenrezension gegen Johanna's Traum von Luft.

Friday, October 27, 2006

Beth Cafe

Spontanerweise kehrten ein Bekannter und ich zum Kaffee ins Beth Cafe in der Tucholsky Strasse ein. Ich hatte hier schon lange einmal einkehren wollen, aber die Bewachung hatte mich doch immer etwas abgeschreckt. Wer ist eigentlich dafr verantwortlich, dass alle juedischen Institutionen so stark bewacht werden? Jemand hat mal gesagt es sei alles das Tun eines isrealischen Privatmannes, haette mit der Regierung gar nichts zu tun. Wenn man jedenfalls mal drin ist, ist es dann aber sehr normal, fast schon gemuetlich. Da sie Freitags bereits um 16h schliessen blieb nur fuer Kaffee Zeit, aber ich werde bei Gelegenheit mal die Bagels und die Matzoballsoup testen. Auffaellig ist ansonsten eigentlich nur das gelbe Plaetzchen in Form eines Hexagrammes, das zum Kaffee gereicht wird.
Warum das Tischgespraech sich dann um die Tauchgewohnheiten von Leni Riefenstahl drehte ist auch wieder fraglich. Ich kann sowas dann auch nie abstellen.....

Thursday, October 26, 2006

Wissenschafts Aldi

In Wuerzburg hat Aldi jetzt einen Hoersaal gesponsort. Also alles in Orange-Blau toenen und vielleicht bestens mit technischen Hilfsmitteln aus dem Restelager ausgestattet. Hauptsaechlich werden wohl Wirtschaftswissenschaften dort unterrichtet. Man fragt sich, ob die Auslese der dort gelehrten Studenten es wirtschaftlich so weit bringen wie die Brueder Albrecht oder ob sie lediglich vermehrt dort einkaufen werden....
Jedenfalls gehe ich davon aus, dass die Albrechts sehr wohl wissen, was sie hier tun.

Wednesday, October 25, 2006

Whistling Dixie

Kleine Englische Sprachlehre. Der Ausdruck "You ain't whistling Dixie" bedeutet etwa soviel wie: Das kannst du laut sagen. Mit Dixie ist hier das Lied "Dixie's land" gemeint, dass im 19. Jahrhundert der absolute Top Hit in den USA war. Dixie ist ein Synonym fuer die Suedstaaten und der Text suggeriert, dass Sklaverei doch insgesamt eine sehr gute Sache ist. Der Protagonist scheint ein Schwarzer zu sein, der sich nach den guten alten Zeiten in den Suedstaaten sehnt.
You ain't whistling Dixie heisst woertlich:
Du pfeifst nicht Dixie, du pfeifst nicht dieses verlogene, realitaetsentstellende Liedchen. Das heisst, du luegst nicht, was du sagst hat Gewicht.
Und hocherfreut stellte ich fest, dass Wikipedia Dixie in der Endlosschleife pfeift. Viel Spass!

Tuesday, October 24, 2006

Die Botschaft aus Madagaskar

Die heutige Schokoladenerkundung begann unauffällig. Ich muss eingangs gestehen, dass ich Domori zeitweise als überteuert und unbemerkenswert abgestempelt hatte und dieser Marke nur durch Zufall eine neue Chance gegeben habe. Um festzustellen, dass sie sämtliche französischen Schokoladen und besonders die lächerlichen Versuche von Michel Cluizel an Charakter und Qualität bei Weitem übertrifft. Unauffällig angenehm begann der heutige Abend mit 70% Sur los Lagos, angenehm und mild im Geschmack. Aber selbst die Sur los Lagos mit 100% Kakao konnte den Gaumen nicht dauerhaft in ihren Bann ziehen und verliess den Mund ohne weitere Konsequenzen nach sich zu ziehen.
Ganz anders dagegen die viel bleicher wirkende Sambirano aus Madagaskar. Ich bin keiner, der dunkle Schokoladen scheut und griff beherzt zur 100% Variante. Welch eine Botschaft wurde mir da zuteil: In jede Ecke meiner Mundhöle breitete sich der saure und bittere Geschmack aus, irgendwo zwischen Tabak, Zitronensäure und Vogelbeeren. Nur langsam verwässerte die Intensität, mein Mund war gefangen genommen. In der Gewalt eines madagaskischen Stammes edler Wilder, die in Kriegermasken auf meiner Zunge Kriegstänze tanzten. Ich wiederholte nach kurzer Pause das Erlebnis in leicht abgeschwächter Form mit der 70% Variante. Diese Schokoladensorte kann Zucker tatsächlich vertragen. Die Botschaft ist immer noch klar und deutlich und unüberhörbar. Die Botschaft heisst: Krieg. Arriba, Carenero, Sur los Lagos und Rio Caribe sind allesamt nette, interessante Charactere. Aber vor Sambirano nehmt euch in acht, Schwangere sollten lieber auch darauf verzichten. Wer weiss, was das mit dem Kind anstellt.
Nächstes Mal versuche ich Apurimac. Aber dass es Smbirano in Intensität nahekommt muss ich vorsorglich bezweifeln.

Berufswusch

Neulich kam ich an einem Stand mit diversen Gewürzen und Kräutern vorbei. Aus logisch nicht nachvollziehbaren Gründen fühlte ich mich wie magisch zu einer grossen Tüte Lavendel hingezogen.
"Kann man das essen? Oder Trinken?"
Der Verkäufer blickte skeptisch.
"Manche tun's. Mir schmeckt's nicht."
Diese Auskunft bewog mich natürlich sofort zum Kauf. Seitdem experimentiere ich mit diversen Anwendungen (im Kaffee, im Wasser, in der Tütensuppe) und werde mit Sicherheit irgendwann ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Diese neue Tätigkeit erfüllt mich mit tiefer Befriedigung.
Ich sehne mich vermutlich nach einer Rückkehr zum einfachen Handwerk, zu meinen Wurzeln quasi. Kochen, gärtnern, experimentieren, im Einklang mit der Natur sein etc. Ich glaube, wenn ich gross bin werde ich Hexe.

Saturday, October 21, 2006

Dave Chappelle's Show Season 2-I Know Black People

Hätten Sie's gewusst?

Wednesday, October 18, 2006

Kaltes Erwachen

Es ist entsetzlich kalt geworden in Berlin, oder bilde ich mir das nur ein? Ist aber vielleicht besser so. Hab mir gestern am FRA - Flughafen über 4 Stunden Aufenthalt mit einem Einkaufsbummel durch Hallen A-B-C vertrieben. Als ein herrenloser Koffer zur Absperrung weiter Teile des Terminals führte blieb nur mehr die Apotheke übrig. Aber auch da gibt es viel zu entdecken, insbesondere da sich Apotheken inzwischen auf Schönheitsprodukte und Kosmetik spezialisiert haben. Alter und Hässlichkeit sind ja schliesslich auch Leiden und zwar weitverbreitete.
Nach 20 Stunden Economy Class American Airlines war ich auch bereit mich beraten zu lassen. Feuchtigkeitspflege. Kann man ja immer brauchen.
Mein Auge fiel auf eine Tube Mela-D. Gegen Altersflecken. Seit diesem Sommer (und besonders seit letzter Woche) haben meine Smmersprossen beschlossen sich zusammenzuschliessen und gegen den Rest meiner schneeweissen Haut geballt anzutreten. Dezent zwar, aber doch deutlich. Hab ich bei Japanerinnen oft beobachtet, vielleicht bin ich dch Asiatin. Ich fragte die Apothekerin ob das nicht was für mich wäre. Sie blickte mich und meine Stirn kritisch an und meinte, da sollte ich lieber erst mal zum Arzt gehen.
Als wäre ich nicht schon vor Stunden gelandet fiel ich aus allen Wolken. Wieso das denn? Käme das nicht von der Sonne?
Naja, meinte sie, so seltsame Pigment veränderungen könnten ja viele Ursachen haben. Sie machte eine Pause und in die Pause hinein materialisierte sich ein stummes und mächtiges K-Wort.
Ob das denn nicht ein Mela-D Anwendungsgebiet sei, versuchte ich das K wieder in ein "K wie Kosmetik" zu verwandeln.
Möglich sei alles, es sei auch möglich, dass Mela-D das richtige sei. Wenn DER ARZT das auch fände.
Ich verabschiedete mich und verbrachte den Rest der Zeit mit der Suche nach Abdeckstiften in der wieder geöffneten Parfümerie.
Was ich wirklich nicht begreife ist, warum Apotheken und Drogerien sich weigern, mir Produkte zu verkaufen (siehe Insektengel). So wird das nie was mit dem Aufschwung. Es mag ja sein, dass ich unverantwortlich handle, aber sie verlieren schliesslich in jedem Fall einen Kunden. Wenn sie mir etwas verkaufen würden aber erst, NACHDEM sie sich an dem Kunden bereichert haben. *schütelt die fleckige Stirn in Unverstämdnis*

Saturday, October 14, 2006

Tropisch


Ich war noch nicht am Strand, aber sobald ich tropische Breiten betrete verjünge ich mich um 4 Jahre. Mindestens. Das mit der trockenen Luft in Berlin ist gar nix für mich, fürchte ich.....
Der Ort, an dem ich mich befinde ist völlig anders als die, die ich gewöhnlich aufsuche. Bin froh, dass ich gekommen bin. Nur so entwickelt man sich weiter, behaupte ich mal.

Wednesday, October 11, 2006

Möbel

Mein Nachbar uuber mir hat mal wieder Tischerücken gespielt die ganze Nacht. Das hat meine geplante Nachtruhe von 5 Stunden aud 2.5 verkürzt. Hoffentlich schaff ichs in diesem Zustand durch die verschaerften Security Massnahmen. Ich melde mich dann wieder von einem warmen Ort.

Monday, October 09, 2006

Montag nochmal

Draussen Montags Demonstration. Ist das jetzt wieder jeden Montag?

Neuer Montag. Neues Leben. Po-I-Cha.

Montag. Ein guter Tag, mal wieder ein neues Leben zu beginnen. Und ich mein jetzt nicht Weight Watchers (ich scheine die Gerichte überlebt zu haben), sondern insgesamt eine Gewohnheitsänderung. Das könnte zum Beispiel ein Verzicht sein. Allerdings habe ich so unregelmässige und vielfältige Laster, dass fast alles eine Änderung bedeuten würde.
Irgendwas richtig tiefgehendes. Gute Taten vollbringen, vielleicht den Armen abgeben....nein, das ist in Berlin nicht zumutbar. Tür aufhalten. Für jemanden ein paar Münzen in eine abgelaufene Parkuhr stecken. Jemandem ein Geschenk schicken.
Oder einfach nur an den Dingen arbeiten, die man schon so lange vor sich her schiebt.
Ich beginne mit Po-I-Cha. Ich fand ja neulich in meinen Besitztümern die Reste des von Mr. Choi verordneten Wundertees. Inklusive Instrumente.
Po-I-Cha gilt bei einer bestimmten Altersgruppe in Korea als Wundermittel, weswegen sie fast alle qualitativ hochwertigen Bestände aus China aufgekauft haben. Das hat natürlich auf den Preis erhebliche Auswirkungen. Ein Po-I-Cha mittelerer Güte geht für ca. 100 Euro über den Tisch. Auch der Vater einer koreanischen Bekannten, der an Leberkrebs starb (ein sehr häufiger koreanischer Tod), investierte im fortgeschrittenen Krankheitsstadium noch heftig in Po-I-Cha. Sie wollte mir die Reste gerne schenken. Aber ich lehnte ab, das war mir zu unheimlich. Hätte man aber sicher gut auf ebay versteigern können.
Po-I-Cha ist der Koreanische Name für Pu-Erh-Cha (Cha heisst immer "Tee") und hat fast nichts mit dem Zeug gemeinsam, das in Deutschland unter dem Namen Pu-Erh angeboten wird. Es handelt sich um speziel verabeiteten Tee aus der Yunnan Provinz. Der Tee wird in der Erde vergraben und fermentiert und manche Jahrgänge sind offenbar extrem potent. Ich hatte mal einen ca 20 Jahre alten für ca 100 Euro, der auch recht gut war. Die guten Jahrgänge sind natürlich inzwischen extrem dezimiert und können auch nicht mehr nachgeliefert werden. In Shanghai hat sich der Teeladen Besitzer dazu entschuldigend geäussert.
Der Geschmack des Po-I-Cha ist etwas gewöhnungsbedürftig: sehr rauchig und stark, fermentiert. Natürlich schmeckt jeder Jahrgang anders. Mein Tee ist relativ billig, 30 Euro für 30 Kügelchen. Der Tee ist in Murmelartige Kugeln gepresst, eine Kugel reicht für ca 2 Liter Tee. Die muss man dann auch auf einmal trinken, damits was nützt.
Die Zubereitung ist auch sehr speziel: Man benötigt eine spezielle buddhistisch gebilligte Teekanne aus gereinigtem Ton, eine Glaskanne, ein Sieb, Zangen und löffel aus Horn und einen Schlabbertisch, auch aus Ton. Und natürlich gereinigtes Wasser.
Idealer Weise geht die Zubereitung so:
Man gibt eine Perle Tee in die winzige Tonkanne. Dann giesst man heisses Wasser dazu, wartet ca 10 Sekunden und begiesst mit dem ersten Sud den Schlabbertisch und den Deckel der Teekanne. Dann füllt man auf und giesst den Sud durch das Sieb in die Gaskanne. Wiederholen, bis genug Tee in der Kanne ist für eine Tasse (das Tondings ist wirklich winzig). Trinken. Weitergiessen. Trinken. Bis der Sud klar wird. Ca 2 Liter. Toilette aufsuchen. Reinigen des Tongefässes mit Horninstrumenten und klarem Wasser. Trocknen lassen.
Wenn man die gebrauchten Teeblätter glattstreicht sollte jedes Blatt perfekt sein. Dann weiss man, dass es sich um hochwertigen Tee handelt.
Ob Kim Jong Il den Tee geniesst?
Hilft bei allem, sagt Mr. Choi. Schaun wir mal.

Sunday, October 08, 2006

WeightWatchers II

Ich kann nicht genau begründen, warum ich mich Samstags so häufig in Galleria Kaufhof wiederfinde, jedenfalls an diesem letzten gestrigen auch. Nach der Entdeckung der Weight Watchers Offensive letzte Woche fand ich diese Woche Weight Watchers Fertiggerichte zum halben Preis, weil kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (schöner Ausdruck) und weil Sonntags in Deutschland keine Verkaufsmöglichkeit. So hat der deutsche Sonntag eben doch sein Gutes und ich nahm gleich drei mit.
Zuerst ass ich den Paprikatopf. Durchaus lecker, leider hatte ich sofort wieder Hunger und musste noch ein Brot, einen Jogurt, zwei Âpfel, eine Schüssel Müsli und eine Kolrabi essen. Damit war mein gestern stolz getätigter Einkauf bereits fast in Vergessenheit gegessen. Ausserdem musste ich bereits 2 Stunden später schon wieder essen. Diesmal wählte ich die Penne mediteran. Ergänzte sie mit einer Salatgurke und einem halben Glas Pesto. Danach ein halbes Glas Marmelade (Brot ist schon weg).
War aber auch durchaus lecker. Nur frag ich mich, ob ich nicht viel satter geworden wäre, wenn ich nicht gewusst hätte, dass es so wenig Punkte hat. Eins hab ich ja noch....vielleicht probier ich das mal ohne extras.
Naja. Aber 1.29 Euro sind die sicher wert, Gammeldoener kostet immerhin auch 2 Euro.
Irgendwie ist mir aber jetzt nicht so gut. Ich hab die Sachen in einem Topf angewaermt, soll man ja eigentlich in der Mikrowelle machen. Hoffentlich war das nicht falsch.
Mensch, ich hatte eigentlich gehofft durch diesen Kauf mein Leben zu vereinfachen. Wenn ihr nichts mehr hört, wisst ihr bescheid: Nicht zum Topfwärmen geeignet!

Friday, October 06, 2006

Bücher

Gerade hab ich gesehen, dass das neue Buch von Wolf Haas, Das Wetter vor 15 Jahren ja bereits im Handel ist. Muss ich dringend besorgen. Und bald kommt auch das neue von Handke, Spuren der Verirrten hoffentlich wieder so anregend wie Don Juan (erzählt von ihm selbst)..
Irgendwie gibt es zu viele Bücher heutzutage. Früher gab es nie genug.

Thursday, October 05, 2006

Goggle Gadgets

Google hat jetzt ganz viele interessante Gadgets, die man sich kostenlos auf seine Seite stellen kann. Natürlich steht google immer drunter, aber nichts ist gaaaanz kostenlos auf dieser Welt. Interessante Sachen sind dabei, wie das Nasa bild des Tages oder der Mormonen Gedanke des Tages.
Oder Pacman.

Wednesday, October 04, 2006

Schokolade

Abgesehen von den Punkten:
Im direkten Vergleich zeigte sich die Arriba Schokolade von Hachez zwar würziger im Duft aber die Arriba von Rausch vollmundiger im Geschmack. Die von Hachez war sehr subtil im Geschmack, hatte ein bisschen was von Hustensaft und Seife und zerfloss eigenartig abrupt auf der Zungenmitte. Die von Rausch klebt länger bei intensiverer Geschmacklichkeit. Beide liegen jedoch vor den Plantagenschokoladen von Cluizel, die an einer Überdosis Rohrzucker kranken und alle kommen nicht heran an Domori's Version. So mein persönlicher Geschmackstest.

Tuesday, October 03, 2006

Weight Watchers Attacke!

Schon letzte Woche fiel mir auf, dass vermehrt Werbung für Weight Watchers Produkte gemacht wurde. Kleine Heftchen mit "Rezepten" waren plötzlich in den Werbebeilagen. Ich ignorierte das zunächst. Aber dann am Wochenende, als ich mir in der Lebensmittel Abteilung hungrig irgendwas zum Essen suchte verteilte eine junge Frau Eintöpfe. "Wollen Sie kosten?" Ich will eigentlich fast immer kosten ausser bei Käse und Leberwurst. Schmeckte super. War schon fertig zubereitet. Kann man in der Mikrowelle heiss machen.
Ich hab keine Mikrowelle.....
"Oder im Wasserbad, das geht auch."
Es handelte sich um Weight Watchers Fertiggerichte. Weight Watchers war eindeutig in die Werbeoffensive getreten. Und ich, faul und hungrig, war das perfekte Opfer.
"Was bedeuten denn die Punkte?" Jeder Eintopf hatte eine Punktzahl. Und jetzt geschah etwas, was bei Werbeattacken in anderen Ländern niemals vorkommen würde. Die junge Frau sagte: "Das weiss ich auch nicht. Ich kenn mich mit Weight Watchers nicht aus." Aber wer denn dann, wenn nicht das menschliche Werbeschild?
Die Kundin neben mir, zwischen Bohnen-Eintopf und Linsensuppe, half:
"Sie können sich bei www.weightwatchers.de anmelden, dann finden Sie alles raus. Kostet 9.95 die Woche."
Das war mir entschieden zu teuer, nur um Eintopf nicht selbst kochen zu müssen. Dann kann ich auch auswärts essen, Linsensuppe beim Araber für 2.50 Euro.
"Sie müssen ja die Punkte nicht beachten, Sie können die Gerichte auch so essen!"
Trotzdem beschloss ich, das mit den Punkten erst mal zu recherchieren.
Also versuchte ich mich auf der Webseite "kostenlos" probeweise anzumelden. Ich füllte die Angaben zur Person aus und bekam die Nachricht, dass Weight Watchers mir im Moment nicht helfen könne, da dieses Programm nur für Leute sei, die Mindestens 2 Kilo über dem von der Weight Watcher Skala empfolenen Gewicht lägen. Ich füllte das Formular erneut aus, machte mich 12 cm kleiner und 10 Kilo schwerer und wurde erfolgreich zum nächsten Teil des Formulars weitergeleitet. Hier sollte ich meine Kreditkartennummer eingeben. Ich gab diesen Weg der Recherche auf und beschloss mich bei Gelegenheit mal mit der Weight Watchers Literatur zu befassen.
Klar ist allerdings folgendes:
Man isst pro Tag eine bestimmte Anzahl von Punkten. Und Achtung! genau hier sehe ich das Problem. Die Werbeattacke will Deutschland Diätetisch amerikanisieren. In (fast) jeder anderen Beziehung bin ich total dafür, aber im Moment ist die gängige Meinung in Deutschland zum Thema Diät immer noch: Iss weniger und du nimmst ab. In Amerika ist die Philosophie:
Iss soviel du willst, wenn das Lebensmittel bestimmte Qualitäten hat (wenig Kohlehydrate, wenig Fett, wenig Punkte etc). Also: dort ist Diät die Suche nach konsequenzloser Völlerei, die zur kompletten Perversion und heillosen Nahrungsdekadenz führt.
Denn, ich she das doch richtig: Wenig Punkte bei WW Lasagne bedeutet: ich bin nicht satt und brauche noch Punkte und kauf mir noch eine. Das heisst, ich zahle doppelt und zusätzlich noch 9.95 Euro in der Woche.

Andererseits kann es natürlich auch sein, dass die Lasagne einfach nur weniger Punkte hat, weil sie gesünder ist und dass man danach genauso satt ist. Also doch nicht Geldmacherei. Ach, wer weiss. Ich hab schon wieder Hunger. Es ist Feiertag, ich fürchte meine Option ist ein leckerer Döner mit Gammelfleisch. Ob Weight Watchers auch Döner anbietet? Punkte?

Monday, October 02, 2006

Pip(p)i Woche

Gestern noch hab ich gesagt, dass ich mich dringend mal mit Pipilotti Rist auseinandersetzen werde. Da kam, wie auf Knofdruck sofort eine ganz andere Pipi in mein Leben. Hiermit läute ich offiziel die erste internationale Pip(p)i Woche ein. Anzahl der P darf nach belieben variieren.

Sunday, October 01, 2006

Evangelista

Die erfreuliche Nachricht erreichte mich gerade, dass Carla Bozulich noch eine Europa/US Tournee macht dieses Jahr. Bitte entnehmen Sie Informationen zu Konzerten in Ihrer Gegend dem Konzertplan.