Lieber so als anders
Bahnhof Friedrichstrasse war bereits um die Mittagszeit mit wilden Gestalten besidelt die in agressivem Schwarzrotgold vom Irokesen bis zum Duschvorhang (oder was immer das ist, was leute da mit sich rumschleppen) noch agressiver grölten. Dafür herrschte um 16 Uhr im Rest der Stadt eine Stimmung, als stünde ein nuklearer Anschlag bevor. Gespenstische Lehre, die wenigen Verkuaufer, die noch Stellung halten mussten wirkten wie Zombies, so abwesend und innerlich zerfressen.
Es war ja dann eine sehr schwere Geburt mit dem Sieg, ich hatte streckenweise grosse Bedenken. Aber dann hat es ja doch noch geklappt. Else konnte ich zwar nicht entdecken, aber Frau Merkel freute sich sichtlich. Und ihr Volk ebenso. Ein Ohrenbetäubender Jubel, Raketen, ich schlage bis zur nächsten WM die Einführung gesetzlichen Gesangsunterrichtes vor. Dann kam der grosse Polizeibus zur Kastanien allee. Es knackte im Lautsprecher und es sprach: "Finale" und die Menge rief "uuuhwooohooowoo!"
Damit war alles geklärt.
