Monday, December 25, 2006

Weihnachtswunder

Gestern Abend erreichte mich eine anonyme SMS mit rätselhaften Instruktionene, denen ich als ich nach Hause kam Folge leistete: "Bescherung in Ermangelung eines Weihnachtsbaumes unter Kleiderschrank"
Und keiner kann die nachfolgenede Szene besser beschreiben als Meister Goethe, ich leihe also mal:

Johanna (allein zuhaus)

(Sie eröffnet den Schrein, ihre Kleider einzuräumen, und erblickt das Schmuckkästchen.)

Wie kommt das schöne Kästchen hier herein?
Ich schloss doch ganz gewiss den Schrein.
Es ist doch wunderbar! Was mag wohl drinne sein?
Vielleicht bracht’s jemand als ein Pfand,
Und meine Mutter lieh darauf.
Da hängt ein Schlüsselchen am Band –
Ich denke wohl, ich mach’ es auf!
Was ist das? Gott im Himmel! Schau’,
So was hab’ ich mein’ Tage nicht gesehn!
Ein Schmuck! Mit dem könnt’ eine Edelfrau
Am höchsten Feiertage gehn.
Wie sollte mir die Kette stehn?
Wem mag die Herrlichkeit gehören?

(Sie putzt sich damit auf und tritt vor den Spiegel.)



Na gut, es war kein Schmuck. (Sondern noch viel besser, der Teufel weiss doch um des Menschen Schwächen). Aber sonst alles genauso! Dabei hatte ich den Kamin so gut gesichert. Hat es der Weihnachtsmann durch den Nebenkamin geschafft?

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