Sunday, January 29, 2006

Berlin von einer ganz neuen Seite

Meine Nachbarin schaute heute Mittag mal vorbei und nahm mich bei der Gelegenheit gleich mit ins Charite, denn ich war offenbar bereits grün und blau um die Augen und konnte den Kopf nicht mehr bewegen. Die folgenden Stunden waren für mich sicherlich unterhaltsamer als für sie, denn immerhim bekam ich allerlei Mittel und Tropfe und CT und Ratschläge. Mir wurde auch geraten, ein paar Tage stationär zu bleiben, aber das wollte ich dann doch nicht. Hatte auch meine Zahnbürste nicht mit.
Charite kann ich nur weiter empfehlen, alle waren freundlich und professionel und niemand hat mich aufgeschnitten. Dieses Mal. Das kommt erst wenn die akute Entzündung verheilt ist. Es gibt immer noch was worauf man sich freuen kann.

1 Comments:

Regina said...

Es gibt immer noch was worauf man sich freuen kann...

es ist schon gut 20 jahre her, da litt ich ständig unter nasennebenhöhlen- u. stirnhöhlenentzündungen und ein prominenter berliner hno-arzt empfing mich mit den worten: "sie sehen ja aus wie das leiden christi!" und behauptete, er muss mir sofort in seiner belegklinik irgendwas im nasen- oder stirnbereich operativ "durchstossen", sonst würde ich bald verblöden oder so ähnlich und dann ist es zu spät für eine op. ich lehnte ab und er verpasste mir gegen meine überzeugung, aber gegen bares (kassenpatient!), eine (kalzium-)spritze, die mich, bzw. meine beine, für stunden zum zappelzombie verwandelte.
mein kopp ist bis heute noch nicht mit dem meissel durchstossen worden, ....aber man sieht ja wohin das geführt hat.
;-)

5:14 AM  

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