Friday, December 30, 2005
Thursday, December 29, 2005
Taeuschung II
Das kommt allerdings in NY öfter vor, dass die an der Ecke stahen und wissen wollen ob man jüdisch ist oder nicht. Im Gegensatz zu allen anderen Religionen versuchen sie aber im Falle eines "Nein" keineswegs eine Bekehrung zum Judaismus zu erreichen sondern verlieren sofort völlig das Interesse. Ich erzählte meinem Bekannten A. von der Begebenheit am Subway. Er sagte ich sei nicht die Einzige und bat mich einen Blick auf den Tisch zu werfen. Dort stand ein Hanukkah Kerzenhalter in Billigausführung mit passenden Kerzen. A. hatte die Frage, ob er den "jewish" sei beantwortet mit "Mein Vater ist Jude, aber meine Mutter ist eine Shikse" woraufhin der Frager ihn ohne mit der Wimper zu zucken ziehen lies. Jewish väterlicherseits zählt ja nicht. Aber offenbar hatte die Gemeinde zuviele Kerzenständer eingekauft, die es noch in diesem Jahr loszuwerden galt, denn Minuten später fand sich A. vom Frager eingeholt. Der drückte ihm den Kerzenständer doch noch in die Hand mit den Worten: "Für Ihren Vater".
Hmmmm....
P.S.:
Rein als Gedankenspiel kann man sich das Ganze noch mal mit Schwarz/Weiss durch den Kopf gehen lassen (Sind Sie ein Weisser?- Nein, nur mein Vater ist weiss, meine Mutter ist eine Schwarze....)
Wednesday, December 28, 2005
Taeuschung
Ich hab gestern Else ihren Hut abgekauft. Als ich aus dem Subway kam stand da ein orthodoxer Jude in voller Montur und fragte mich:"Are you Jewish?"
Tuesday, December 27, 2005
Park Slope
Ich sitze gerade mit Else im Internet Cafe und stelle fest, dass sie bereits heftig am posten ist waehrend ich noch muessig meine mails lese....
Endlich hab ich mal Jette kennengelernt, von der ich seit Jahren hoere und die ich noch nie getroffen hatte. Ich sag mal, es war das Warten wert. Bei Jette war auch ein reizendes und multilinguales Kind und ich hatte endlich Anlass meine Wahrsagerfische aus dem American Dime Museum in Baltimore vorzufuehren. Es handelt sich um kleine rote Fische, die man auf die Hand legt und je nachdem, wie sie sich bewegen kann man eben Aussagen machen ueber die Person...
Langweiligerweise waren wir alle "passionate", also leidenschaftlich. Das haette ich auch so wahrsagen koennen. Aber es ist immer schoener, wenn der Fisch das auch sagt.
Wir hatten dann, wie ueblich einen kleinen Interessenskonflikt, Else und ich. Sie wollte unbedingt ins Storage und ich wollte in die Russenshow bei Whitebox. Wir einigten uns dann darauf, dass wir weder noch tun, sondern ein Internetcafe finden.
Die gibt es ja erstaunlicherweise auch in Brooklyn. Die Gegend erinnert mich stark an Arsen und Spitzenhaeubchen, ich sollte mal schaun wo dieser Friedhof ist.
Weihnachten - der Tag danach
Mein Weihnachten war wohl eher das typische Jewish Christmas, heisst:
Chinese Food and a movie. Hat auch geregnet den ganzen Tag. Aber heute ist auch das vorbei, obwohl die Post noch zu hat und es war ein schöner Tag. Ich habe Else getroffen und es war fast wie früher, als wir beide noch hier gelebt haben. Zumindest für mich war es sehr nostalgisch....
Nicht, dass Berlin nicht auch toll wäre. Ich muss mich vielleicht noch ein bisschen dran gewöhnen. Apropos Berlin, ich sollte mal ein paar Postkarten schreiben.
Saturday, December 24, 2005
Korea forever
Jede Hoffnung, dass meine Koerea-Erfahrung ein Einzelphänomen war wurden spätestens hiermit aus der Welt geschafft
Frohes Fahren!
Es ist alles wieder gut, der subway fährt wieder und alles ist beim Alten. Als sei nichts gewesen leisten sich die Reisenden Wortgefechte, dass man meint man sei in einem independent hiphop movie. Bin gleich quer durch die ganze Stadt gefahren und hab es zur Abwechselung mal richtig genossen.
Ach ja, heute morgen nochmal Yoga gemacht, bei dem selben Lehrer wie letztes Mal. Diesmal hat es etwa 20 Minuten gedauert bis ich mich von ihm verabschiedet und elegant aus seiner Umarmung gewickelt habe. Heute hat er mich schon freundschaftlich auf den Mund geküsst, letztes mal war es nur die Wange. Mal sehen was nächstes Mal passiert....
Thursday, December 22, 2005
Und noch ein Streik Tag
Ich muss ehrlich sagen, dass Dinge wie Kohleheizung und Transportmittel Streiks für mich heutzutage sehr wenig Romantik beinhalten....
Man hätte halt doch einiges zu erledigen. Und wie komm ich denn am Montag um 5 zum Flughafen????
Was mich besonders irritiert ist, dass mehrmals leere Ubahn-züge an mir vorbeigefahren sind. Ich hab das Gefühl die benutzen die Metro jetzt privat um Weihnachtseinkäufe zu tätigen. Jetzt haben sie ja Zeit, jetzt wo sie nicht arbeiten müssen, Fehlt nur noch, dass sie mir vom vorbeirasenden Wagon aus den nackten Hintern entgegenstrecken.
Heute Abend bin ich verabredet. Mal gespannt ob er mich danach nach Hause bringt ("I will walk you home" hat plötzlich eine ganz neue Tragweite).
Wednesday, December 21, 2005
Streik Tag 2
Gestern Abend musste ich Schmiergelder zahlen, damit mich ein Taxifahrer über die Brücke fuhr....
Ich glaube inzwischen ich bin gegen Streiks. Ich kann meine Freunde nicht sehen, weil wir in unterschiedlichen Teilen der Stadt festsitzen. Ich beschliesse nicht weiter festzusitzen und mach mich auf den Weg. Mal sehen wie weit ich heute komme.
Tuesday, December 20, 2005
Streik!
So, da bin ich aus dem verarmten Sozialstaat Deutschland mit ALG2 und Kohleofen ind Paradies der Konsumenten gekommen, nur um herauszufinden, dass die Heizung nicht funktioniert und dass ab heute die öffentlichen Verkehrsmittel streiken. Super. Einmal bin ich zwar schon über die Williamsburg Bridge gelaufen, aber da war es Sommer. Wir haben gerade -3 und eine frischer Wind geht. Ich weiss schon warum ich nie in Brooklyn wohnene wollte....
Ansonsten ist alles wunderbar hier, es scheint als seien meine Leute-haltet-euch-fern-von-mir Schutzschilde in den Korea und Berlin Jahren dünner geworden. Seit ich angekommen bin bin ich mehr gedrückt, geküsst und geflirtet worden als in den letzten 3 Jahren zusammen. Besonders seltsam war das mit dem Yoga Lehrer. Eigentlich bin ich nur in diese Yogaschule, weil mir so kalt war. Aber dann beschloss ich die nächste Klasse mitzumachen und es stellte sich heraus, dass ich der einzige Schüler war. Dass wir in den nächsten 90 Minuten intensiven körperlichen Kontakt hatten führte ich auf die Natur einer privaten Yogastunde zurück. Aber dass er, als ich mir den Mantel anzog, in die Garderobe kam und mich minutenlang drückte und mit Küsschen verabschiedete kam mir dann doch etwas eigenartig vor. Er musste dann zu seiner nächsten Privatstunde. Diesmal ein Mann. Würde mich interessieren, ob das genauso läuft.
So, wie komm ich jetzt in die Stadt?
Monday, December 19, 2005
Baltimore
Bin gestern mit meinem Gastgeber nach Baltimore gefahren, ins American Dime Museum , wo es allerlei Relikte aus freakshows gibt. Also so Sachen, fuer die Leute vor 100 Jahren einen Dime eintritt bezahlt haben: Fiji Meerjungfrauen, die Wimpern von George Washington, einen konservierten Furz. Auch das Visionary Art Museum war sehr interessant, fast ausnahmslos Outsider Art in höchster Qualität.
Weniger zu empfehlen, aber auch sehr interessant waren An-und Rückreise per Greyhound. Auf der Rückreise hatten wir kurz sogar die Polizei an Bord, die ein Subjekt entfernte. Nicht mich, glücklicherweise.
So, heute wieder NY und ich werde versuchen alles unangenehme, was zu erledigen wäre, aus dem Weg zu schaffen heute.
Danach wäre richtig Urlaub.
Sunday, December 18, 2005
I love NY
Ich war vielleicht kurz etwas eingeschnappt, dass NY nach meinem Wegzug offensichtlich weiterexistiert hat. Aber ich liebe diese Stadt, die Leute sind so freundlich und offen und alles ist laut und bunt! Trotzdem überleg ich mir nach LA zu fliegen fuer ein paar Tage. Wenn ich's nicht auf dieser Reise mache, dann kann ich erst wieder im Sommer. Mal sehen....
Saturday, December 17, 2005
Was war und was ist
Es hat sich schon einiges getan, viel neues ist entstanden in Manhattan, insbesondere das Time Warner Plaza Gebilde ist recht beeindrucken, beim Lincoln Center. Dafuer ist vieles andere nicht mehr da, meine Bank zum Beispiel.
Macht aber nichts, ein paar Strassen weiter war eine weitere Filiale. Ich hab mich sehr gefreut heute, es war recht mild und sonnig, ganz kontraer zur Wettervorhersage und ich bin den ganzen Tag rumgelaufen. Einerseits war ich so froh wieder da zu sein, in diesem grossen lauten Theater mit den Sirenen und den ausgelassenen Touristen und den Schaustellern und noch mehr Sirenen. Andererseits ist es wahnsinn, wie unvergleichlich hoch der Lebensstandard in Deutschland ist. Damit mein ich jetzt: ruhig, sauber, billig, sicher, leer. Und oft auch langweilig.
Die Leute sind so unbekuemmert hier, auch die obdachlosen, die ja wirklich keine Perspektiven haben. Immer positiv. Es ist auch noch Weihnachtszeit und sehr unmusikalische Menschen geben sehr laut Weihnachtsklaenge von sich. Aber das gehoert irgendwie auch dazu....
Mich uebermannt gerade grosse Muedigkeit. Das kommt davon, wenn man um 4 aufsteht. Vielleicht wird das ja heute besser.
Friday, December 16, 2005
Heimatgefühle
Dass man in den USA angekommen ist merkt man schon daran, dass man per Durchsage gebeten wird, nicht auf dem Gepäckband mitzufahren oder sonstige Spielchen mit dem Band zu betreiben. Ein Heimatgefühl überkam mich sogleich. Leider verlor ich zwischen Zoll und Taxi die nette Frau, die mich zu sich nach Hause eingeladen hatte, bis mein Gastgeber von der Arbeit kommt. Deshalb verbrachte ich den Nachmittag im Büro meines Bekannten. Ich überlege seitdem, dass es toll sein kann Informatiker zu sein, wenn man für die richtigen Leute arbeitet.
Es ist 5 Uhr und meine Aktivität um diese Uhrzeit stösst auf Unwillen, wird aber gebilligt. Auch grosse Wohnungen in New York sind noch nicht so gross wie eine angemessene Wohnung nach der Hartz 4 Regelung. Unter mir höre ich den Subway, ein gutes Zeichen. Die wollten nämlich streiken. Ansonsten bin ich sehr glücklich wieder hier zu sein, mit freundlichen Obdachlosen, unfreundlichen Busfahrern und zweifelhafter Infrastruktur.
Ich geh dann mal raus und schau nach, ob alles noch da ist.
Monday, December 12, 2005
Sunday, December 11, 2005
Familienaufstellung
Wie der Titel schon sagt, ich war gestern bei einer Familienaufstellung. Eine Bekannte hatte mich gebeten mitzukommen, weil sie sich allein nicht traute....
Ich wusste über Familienaufstellung nur, dass es eine sehr umstrittene Therapieform ist und erinnerte mich dunkel, dass vor einigen Jahren eine Frau nach der Behandlung Selbstmord begangen hatte. Ich bin also mit, so eine unterlassene Hilfeleistung hätte ich glaub ich danach nicht verkraftet, also falls meine Freundin danach auch Selbstmord begangen hätte. Es war dann auch reichlich merkwürdig, ich war bei zwei Aufstellungen dabei. In der ersten hab ich nur zugeschaut, in der zweiten wurde ich dann als Mitwirkende gewählt. Es funktioniert so, (in diesem Fall zumindest, was nicht ganz klassisch nach Hellinger ist): verschiedene Mitwirkende repräsentieren Familie und Seelenanteile und Lösungen und Konstellationen. Diese Menschen kennen den Patienten nicht, sondern werden vom Therapeuten geleitet und sagen einfach was sie selbst als Stellvertreter fühlen und denken.
Die Stellvertreter werden vom "Wunder" gewählt, das Wunder misst auch die Schwingungen im Raum. normalerweise hat die Konstellation in der Ausgangsphase einen negativen Wert und wird dann verbessert, bis der Wert bei +10 liegt.
Ausser mir schienen alle die Therapie gut zu verkraften, nur ich lag nach 5 Minuten heulend auf der Bühne.
Immerhin schien das aber den Therapieerfolg zu beschleunigen, denn schon nach weniger als einer Stunde hatten wir +10 erreicht. Das dauert normalerweise mindestens 90 Minuten.
Als Ausgleich verbrachte ich den Rest des Tages damit im vorweihnachtlichen Einkaufswahnsinn. Wollte eigentlich Die Wand
Froher Dritter Advent!
Thursday, December 08, 2005
Affentheater
Habe meinen Geburtstag im King Kong Klub verbracht, wo der Zuschauer zum Affen wird um in einem Affenzentrierten Film mitzuwirken....das Ganze erinnerte mich zwischendurch stark an einen George Kuchar Film, an deren mehrerer ich ebenfalls beteiligt sein durfte. Unter uns gesagt, ich bevorzuge die George Kuchar Variante, aber wer schon immer mal King Kong sein wollte, der gehe doch diese Woche ins HAU1.
Ansonsten war dieser Tag ein voller Erfolg, unter anderem weil ich mit einer wunderbaren Nachbarin gesegnet bin, die mir in den frühesten Morgenstunden ein Geschenk von Lammfell shampoo und ihrer CD auf die Türschwelle legte. Man kann ja auch mal Glück haben mit Nachbarn. Ich finde nach sovielen Jahren schlechter Nachbarn hab ich das mal verdient. Leider muss ich mich jetzt sofoert zu meinem noch ungewaschenen Schaffell legen, danke für alle guten Wünsche, es scheint zu funktionieren bisher.
Tuesday, December 06, 2005
Nikolaus, in Pearl Harbour uebergehend
Gestern war ein schlimmer Tag, also es war auch schönes dabei, aber insgesammt sehr turbulent. Bin zeitig um 8 aufs JobCenter Prenzlauer Berg, wo man mich hingeschickt hatte. Nach einigen Stunden war ich dann auch mit allem fertig und eingetragen und wollte gerade erleichtert gehen, als der Sachbearbeiterin auffiel, dass meine Strasse zur Hälfte in Mitte liegt. Und zwar dummerweise meine Hälfte. Ich muss also alles nochmal machen im JobCenter Mitte. Meine Reaktion auf diese Neuigkeit begann mit logischem Argumentieren, ging in forderndes Auftreten über, Schreien, dann Betteln, schliesslich hysterisches Weinen. Als aber alles nichts half und nach 20 Minuten machte ich mich auf den Weg zur Sickingenstrasse 70. Das muss irgendwie was mit "sick" zu tun haben, sowas ungesundes hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich dachte ja, Prenzlauer Berg sei schlimm, aber JobCenter Mitte its der eindeutige Scheusslichkeiten Sieger: Die Klientel zahlreicher, ärmer, verzweifelter, kränker. Das Gebäude hässlicher, anonymer, schlechter organisiert. Mehrere Stunden vergehen, bis die Schlange, deren Glied ich eines bin, sich soweit weitergewunden hat, dass ich an der Anmeldung fragen darf wo ich hinmuss. Dann darf ich angemeldet in einem Wartebereich warten. Soweit das Unerfreuliche. Immerhin war es dann für den Tag das letzte JobCenter.
Am Abend war Else bei Feuerstein und das war schön, aber das Schöne zu kultivieren wolltre mir an diesem Abend gar nicht gelingen. Es war so ein Tag, wo es eher nicht schön ist, sondern wo man in jeder Hinsicht im falschen Amt endet.
Ich hab gerade vorhin ein Höllenfeuer im Ofen gemacht und es war ca. 1 Stunde lang warm. Leider ist das schon über eine Stunde her. In Kürze ist Pearl Harbor, und ich wollte in diesem Zusammenhang noch auf die faszinierende Bat Bomb hinweisen.
Saturday, December 03, 2005
Weicher als zuvor
Als ich wieder in Berlin angekommen war stellte sich heraus, dass sich das Bett in meiner Abwesenheit verändert hatte. Aufgrund von Vernachlässigung, wie ich annehme, wurde es psychotisch und hielt sich plötzlich für eine Eistruhe. Und verhielt sich auch dementsprechend, und zwar mit solcher Hingabe, dass ich es fast glauben wollte....
Nach einer schlaflosen, durchfrorenen Nacht sah ich ein, dass ein Feuer im Wohnzimmer nicht ausreicht mein Bett in ein Bett zurückzuverwandeln, reine Symptombehandlung und wenig effektiv.
Eine intensive Betrachtung der Anamnese ergab, dass es sich um eine exogene Persönlichkeitsstörung handeln musste, hervorgerufen durch....ja durch was nur??
In der Beantwortung dieser Frage sah ich auch den Schlüssel zum durchschlagenden Therapie Erfolg.
Aha! Klaffende Spalte in den Oberfenstern! Ich behandelte die Fenster mit Wolldecken und erziehlte bereits beachtliche Erfolge, nämlich die Erwärmung des Bettes auf Kühlschrankniveau.
Hilfreich wäre vielleicht auch die Inkraftnahme des im Schlafzimmer befindlichen Ofens gewesen, aber der ist von der Vormieterin in ein nicht eineutig zu klassifizierendes Objekt umgewandelt worden, eine Art Multifunktionsschrank....
In dieser Wohnung sind Möbelpsychosen aller Art anzutreffen, aber ich bin ja nicht als Therapeut sondern als Privatmensch eingezogen.
Die vorläufige Lösung des Problems war ein gestriger Besuch bei Ikea. Freitag Abend bei Ikea ist natürlich riskant, es kann durchaus passieren, dass man dabei bei sich selbst einen psychotischen Schub auslöst, aber glücklicherweise war meine Nachbarin dabei. Safety in numbers sagt man da im Englischen. Und wenn auch die Flokati Teppiche und der Vorhang stark nach Formaldehyd riechen und das Schaffell "Ludde" so stark gebleicht ist, dass mein annehmen muss, Ludde sei an Gelbsucht verstorben, so ist es doch inzwischen frühlingshafte 15 Grad in meiner Wohnung.
So schön kann ein schwedischer Winter sein.






