Monday, November 28, 2005

Spessart Sekte

Wo ich schon hier sitze und es draussen rieselt:
Ich bin gestern vom überfüllten Kaufhaus in den Schnee und dann in meiner Not in den warmen gemütlichen Laden geflüchtet, wo die Menschen freundlich und schlank sind und warmen Tee und Lebkuchen aus friedlicher Landwirtschaft anbieten. Ich konnte dann auch gar nicht anders als einen erstaunlich leckeren und erstaunlich teuren und ganz zweifelsohne auch friedlichen Lebkuchen zu erstehen.
"Sie kennen ja sicher unser Einkaufsland bei Marktheidenfeld?" lächelte die liebreizende und friedliche Verkäuferin. Ich musste verneinen, aber ob es nicht auch einen Stand in Frankfurt gäbe?
"Ja, ja. In Frankfurt, in Dietzenbach....wir sind überall" Sie strahlt. "Wollen sie noch einen Wintertrank?" Ich erinnere mich an Märchen aus meiner Kindheit die vor der Einnahme von Speis und Trank in solchen Situationen strikt warnten. Das Eintreten neuer Kundschaft als Anlass zum eleganten Abgang nehmend entkam ich ohne in ein Schaf verwandelt worden zu sein (oder was immer da pssieren könnte) und verschenkte später den Lebkuchen an meine Familie. Es war dann auch sehr friedlich gestern abend.

3 Comments:

Scayla said...

( ...hanfkekse? )

2:46 PM  
LitTalk said...

im advent schon ohne bedenken
kann man lebkuchen schenken
man schenkt auch gern
zimt und mandelstern
um den magen sich zu verrenken

Ein Advents-Limi passt immer.

LG
Tasso J.M.

4:22 PM  
Anonymous said...

...ein paar friedliche rindswürste aus der alten heimat wären auch mal schön.

11:50 PM  

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