Guess who’s back
Ich muss mich entschuldigen, ich habe diese Seite vernachlässigt. Aber nicht absichtlich! Zwischen Dosenöffner kaufen, Hausaufgaben machen, in Internet Café rennen und gelegentliche soziale Kontakte mit Berlinbesuchern pflegen ging es einfach nicht anders….Jedesmal wenn ich doch mal kurz online war erwarteten mich etwa 40 Mails, die teilweise dringlicher Antwort bedurften und wenn ich damit fertig war war es schon wieder Zeit zur Uni zu gehen. Zweimal versuchte ich so etwas wie einen Besuch bei einem Bekannten, der allerdings so ablief, dass ichj mich sofort hinter seinen Computer klemmte und emails beantwortete. Was dem asozialem Aspekt der Situation das krönende I-Tüpfelchen verpasste war die Tatsache, dass ich mich aus Zeitmangel nach Beantwortung der mails dringend wieder verabschieden musste…
Dieses off-line sein kostet mich Zeit, Geld, Freunde, Leser, von Information ganz zu schweigen. Nachdem “Uschi” auch weiteren Aufforderungen sich erkenntlich zu geben nicht gefolgt war, war ich dann gestern doch bei “alice”, die mir versprach das Problem in absehbarer Zeit zu lösen.
Es hilft auch nichts , dass das Russisch Propädeutikum von früher 20 Wochenstunden in 2 Semestern auf 8 Wochenstunden in einem Semester gekürzt wurde, denn leider wurde die russische Sprache nicht mitgekürzt. Also jetzt eher nach dem Motto: Wir lernen zu Hause und vergleichen dann ob wir alle bei derselben Sprache angekommen sind.
Eine Bekannte erkannte ganz klar, dass ich einen russischen Liebhaber benötige. Das erinnert zwar schon wieder stark an Sex&The City, insbesondere in Kombination mit meinen Designer-Schuh Exkursen von neulich. Wobei ich im Moment ja weder-noch habe. Aber vielleicht hat sie recht….ich kann allerdings Wertungen noch nicht ausreichend modifizieren, die würden sich im Moment auf sehr gut/schlecht und nicht gut/schlecht beschränken, das darf man dann nicht persönlich nehmen, gell?

9 Comments:
Liebe Johanna,
ich habe heute in meinem blog "littalk" u.a. folgendes zu einer Fernsehsendung geschrieben:
Zum Nachdenken angeregt hat mich unter anderem das Bild vom Angestellten in der Stadt, der tagtäglich vor dem Computer sitzt und am Abend seine Frau zusammenschlägt. Eine Metapher für die Sinnlosigkeit des Stadtlebens, dem Getriebensein des Individuums, die der Künstler Giuliano Pedretti ins Gespräch einbrachte. So im Gegensatz dazu: das Leben auf dem Land, das im Vergleich zum Stadtleben noch ursprünglicher und intensiver ist.
Natürlich kennt jeder von uns die Rastlosigkeit und das Getriebensein. Dinge wären zu tun, die dann doch warten müssen, vielleicht auch mit der Zeit vergessen werden.
Vielleicht siehst du dir meinen blog an, speziell den heuten Eintrag:
"Gernstl in den Alpen". Ich weiß, das Thema ist weit weit von dir und einer Welt weg, aber vielleicht regt es dich doch zum Nachdenken an - und wenn's nur ein paar Minuten sind.
Liebe Grüße
Tasso J.M:
@littalk:
und nun? ...soll johanna aufs land ziehen oder slowdown the citylife?
zitat von littalk am 01.11.
...ich lese zwar mit Interesse dein Online-Tagebuch wie manch anderer auch, aber mir würde nie in den Sinn kommen, dir Ratschläge zu erteilen, was du tun solltest und was nicht. Was für "kranke Typen" sind das!?...
...und er tuts doch!
A. Nonym
Hallo anonym,
die "kranke Type" reiche ich zurück. Ich weiß nicht, wie du dazu kommst. Ich habe niemand einen "guten Rat" erteilt, sondern nur Infos angeboten.
Im Grundsatz kann doch jeder nach seiner Facon leben. Der eine lebt in der Stadt, der andere auf dem Land, wobei ich persönlich mich in der Stadt nicht zurecht finden würde.
Aber das ist wiederum meine Sache.
Trotzdem liebe Grüße
Tasso J.M.
Aber so streitet euch doch nicht, ich bin gerade technisch nicht in der Lage ordentlich Schiedsrichter zu spielen.
@littalk:
ich hab leider gerade keine Zeit und Möglichkeit diesen Eintrag auf meine derzeitige Situation zu beziehen. Falls mir doch noch irgendwas einfällt werd ich mich melden, aber Landleben ist in der Tat keine Option, ich würde wahrscheinlich anfangen meinen russischen Liebhaber zusammenzuschlagen.
@ A. Nonym:
Glücklicherweise muss man ja solchen Ratschlägen nicht Folge leisten, auch zu einer solchen Beziehung gehören ja immer zwei;-)
jaja...ich teile ihr schicksal. zwar nicht mit russisch, aber bei latein ist's das gleiche: sämtliche grammatik in einem halben jahr. wie das wohl aussieht, wenn ein kopf explodiert? man darf gespannt sein.
Scayla hat es doppelt schwer, weil sie kaum einen muttersprachlichen Liebhaber finden wird... ;-)
... und das auch gar nicht will. wenn ich allerdings wöllte, wäre es in der tat sehr schwierig, wohl wahr.
Ja, und nekrophil ist ja ein griechisches Wort. Das geht nicht.
Ich habe Hebraeisch an der FU in Berlin gelernt (mehr oder weniger). Hatte mal einen israelischen Liebhaber... hat mir das geholfen die Sprache zu lernen? Nein. Im Bett war die internationale Sprache des Flirtens und Sex angesagt.
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