Fund und Nichtfund
Ich hatte mich ja sehr gefreut, dass es noch so viele Konserven in der Wohnung gibt. Bohnen, Thunfisch und noch allerlei anderes Feines. Allerdings liegt das vermutlich daran, dass weder ich, noch einer der vorherigen Bewohner es je geschafft haben vermittels der in der Wohnung vorhandenen Gerätschaften auch nur eine einzige der Konserven zu öffnen. So wurde mein Nachtmahl doch wieder Tütensuppe, die kann ich noch mit baren Krallen aufreissen.
Andererseits habe ich inzwischen einen Schürhaken aufgetan und stochere und schüre mit grosser Leidenschaft und Freude. Mit Feuer und Flamme sozusagen. Der Ofen und ich sind schon fast eine Einheit, leben in heftiger Symbiose und wenn man sich ansieht wie wir da in der Wohnung rumfackeln wundert man sich auch nicht mehr, dass meine Oma mir das damals verboten hatte. Naja, das hol ich jetzt erst mal nach.
Ein grösseres Problem ist, dass ich immer noch nicht online bin. Ich hab 2mal über mir geklingelt, wo ich Netz "Uschi" vermute. Aber Uschi hat wohl Angst vor Fremden, denn sie öffnet die Tür nicht, trotz Schritten und Fernseh Geräusch im Hintergrund.
Unter mir könnte sich zwar auch ein Netz befinden, aber unter mir ist die einzige Wohnung, wo der Name an der Klingel zum eingravierten Metalschild an der Tür passt, das schätzungsweise 1898 angebracht worden ist. Die Majestät der hinter selbiger Tür vermuteten Sesshaftigkeit schüchtert mich noch so sehr ein, dass ich lieber noch ein paar Tage "uschi" einschüchtere, bevor ich vor dem übergrossen Leidensdruck kapituliere.

3 Comments:
bitte belaestigen sie mich nicht laenger!
uschi
Uschi mach kein Quatsch, Uschi, komm sei lieb zu Johanna... *träller*
Mein wehgeheul wird bis nach oben dringen....
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